Fatique
- susanne087
- vor 8 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Fatigue nach Krebs – wenn meine Energie einfach weg ist
Nach meiner Krebserkrankung dachte ich, das Schwierigste liegt hinter mir. Doch geblieben ist etwas, womit ich nicht gerechnet habe: eine tiefe, anhaltende Erschöpfung.
Nicht einfach „müde sein“, sondern ein Zustand, in dem selbst Schlaf keine echte Erholung bringt. Meine Energie ist manchmal einfach weg körperlich, im Kopf und auch emotional.
Ich merke es an Dingen wie:
Müdigkeit trotz Ruhe
Konzentrationsproblemen
schneller Überforderung
dem Gefühl, kaum belastbar zu sein
Und ich habe gelernt: Das ist keine Einbildung. Es ist Fatigue.
Was mir hilft, besser damit umzugehen
Ich habe mit der Zeit Wege gefunden, meinen Alltag etwas leichter zu gestalten:
Ich bewege mich sanft
Spaziergänge, leichtes Yoga oder ein bisschen Dehnen helfen mir langfristig mehr als komplette Schonung.
Ich teile meine Energie bewusst ein
Ich plane Pausen, bevor ich völlig erschöpft bin, und erledige Aufgaben in kleinen Schritten.
Ich denke in „Löffeln“
Meine Energie ist begrenzt, also überlege ich mir, wofür ich sie einsetzen möchte. Nicht alles muss heute passieren.
Ich achte auf meinen Schlaf
Feste Zeiten und kurze Pausen am Tag tun mir gut.
Ich entlaste meinen Kopf
Atemübungen, kleine Auszeiten und weniger Reize helfen mir, klarer zu bleiben.
Ich sorge gut für meinen Körper
Regelmäßiges Essen, genug trinken und möglichst ausgewogene Mahlzeiten machen einen Unterschied.
Ich nehme Hilfe an
Das war nicht leicht, aber ich weiß inzwischen: Ich muss nicht alles alleine schaffen.
Und ganz wichtig
Lasse auch medizinisch abklären, ob noch andere Faktoren deine Erschöpfung verstärken.
Mein Fazit
Fatigue ist unsichtbar, aber sehr real.
Ich lerne jeden Tag, besser damit umzugehen, geduldiger mit mir zu sein und auf meinen Körper zu hören.
Und manchmal reicht es schon, mir selbst zu sagen: Heute ist gut genug. 💛

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